FAQ - Fragen & Antworten
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War der erste Motor ein Benzin- oder Gasmotor?-
Bereits im Jahre 1876 hat Nikolaus August Otto einen Viertakt-Gas-Verbrennungsmotor gebaut. Benzinbetriebene Motoren wurden erst zehn Jahre später entwickelt. Heute sind rund neun Millionen Autogas-Fahrzeuge weltweit unterwegs. Übrigens: Auch die Königin von England hat ihren Rolls-Royce auf Autogas ausrüsten lassen. Sie geht aber nicht nur mit gutem Beispiel voran, sondern hat einen großen Teil ihres Fuhrparks auf Autogas umgestellt.
Autogasfahrzeug, ist das was Besonderes?-
Ja und Nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen Ottomotoren. Es wir „nur“ anstelle eines Benzin-Luftgemisches ein Flüssiggas-Luftgemisch in den Zylindern verbrannt. Allerdings läuft dadurch der Motor weicher, wodurch der Verschleiß geringer ist. Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender und der Kraftstoff kostet nur etwa die Hälfte von Superbenzin.
Was ist Autogas eigentlich?-
Autogas ist Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische), also ein Kohlenwasserstoff, der unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens einnimmt. Flüssiggas bzw. Autogas kann ohne großen technischen Aufwand und somit kostengünstig verflüssigt werden. Es zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt es schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Flüssiggas ist eine starke Energie, die auch im Haushalt für die Heizung und die Warmwasserbereitung in der Industrie für alle Wärmeprozesse eingesetzt wird. Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren. Autogas ist Flüssiggas. Es eignet sich als Kraftstoff ebenso gut wie Benzin, Diesel oder Erdgas. Die Qualitätsanforderungen sind europaweit einheitlich geregelt und ermöglichen somit einen problemlosen grenzüberschreitenden Einsatz der Autogasfahrzeuge. Eine der prägnantesten Eigenschaften von Autogas ist seine hohe Klopffestigkeit, die den Zusatz von Additiven unnötig macht.
Ist Autogas umweltfreundlich?-
Autogas schont nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch die Natur. Untersuchungen verschiedener Institute sowie von TÜV und Umweltministerien bestätigen Autogas eine hervorragende Umweltbilanz. Die EU empfiehlt Autogas als alternativen Kraftstoff. In Europa bieten namhafte Hersteller serienmäßige Fahrzeuge an, die sowohl mit Autogas als auch mit Benzin fahren, z. B. Subaru, Chevrolet, Ford, Opel, Lada, Peugeot, Mercedes Benz und Renault. Also, nicht über hohe Benzinpreise ärgern, sondern auf Autogas umsteigen. Wie einfach das ist, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.
Gibt es verschiedene Gasfahrzeuge?-
Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechselungen. Grundsätzlich gibt es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden und Fahrzeuge, deren Antriebsart Erdgas ist. Biogas als Kraftstoff ist in der Versuchsphase und Wasserstoff noch in weiter Ferne. Doch nur Flüssiggas als Kraftstoff ist Autogas!
Flüssiggas (Autogas LPG) wird vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Das in Deutschland eingesetzte Flüssiggas entstammt zu einem großen Teil aus der Nordseeförderung. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 – 8 bar in einem Autogastank gespeichert, dessen Prüfdruck der Tanks beträgt dagegen mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck selbstständig. Es muss daher nicht aufwendig verflüssigt werden. Diese physikalischen Effekte lassen sich auch an Hand von Gasfeuerzeugen zeigen, in denen sich nichts anderes als Flüssiggas befindet. Flüssiggas lässt sich auch aus biogenen Rohstoffen wie Holz oder anderen nachwachsenden Pflanzen als Bio-Flüssiggas herstellen.
Erdgas (CNG) wird auf einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Der Prüfdruck des Tankes muss daher mindesten 600 bar betragen.
Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren. Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab.
Welcher Gasantrieb ist weiter verbreitet?-
Ganz eindeutig Flüssiggas. Es wird schon als Jahrzehnten als Autogas bezeichnet und eingesetzt. Autogas ist daher auch weltweit der verbreitetste alternative Kraftstoff. In Europa gibt es mehr als 5,5 Mio. Autogasfahrzeuge. Weltweit sind es bereits über 10 Mio. Hinzu kommt der Einsatz in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Allein in europäischen Städten sind 1400 Busse mit Autogasantrieb unterwegs.
Ist Autogas als Kraftstoff eine neuzeitliche Erfindung?-
Nein! Bereits seit 1920 wird Autogas in Amerika eingesetzt. In Deutschland gibt es Autogasfahrzeuge seit den 60er Jahren. Mit Einführung des Katalysators, der mit einer Steuerbefreiung verbunden war, wurde die Weiterentwicklung unterbrochen.
Was bringt das Umsteigen auf Autogas?-
Dank der geringen Betriebs- und Kraftstoffkosten sparen sie bei jeder Fahrt ordentlich Euros. Autogas kostet etwa die Hälfte von Superbenzin. Außerdem schonen sie die Umwelt, z. B. durch deutliche reduzierte Treibhausgasemissionen (CO²).
Was kostet das Ausrüsten auf Autogas?-
Die Ausrüstkosten auf Autogas betragen je nach Fahrzeugtyp zwischen 1800 und 2700 Euro. Bereits bei einer jährlichen Fahrleistung von 30000 km amortisiert sich diese Investition bei einem Mittelklassewagen nach knapp 2 Jahren. Ab dann wird so richtig gespart.
Kann man jedes Auto auf Autogas ausrüsten?-
Im Grundsatz ja, Vorraussetzung ist, das Fahrzeug hat einen Ottomotor. Ob kleiner Mittelklassewagen-PKW; Ferrari oder Rolls-Royce ist letztlich unerheblich. Auch auf ein Automatikgetriebe müssen Sie nicht verzichten. Wir beraten Sie gerne über die aktuell umrüstbaren Fahrzeugmodelle.
Wo wird mein Auto auf Autogas ausgerüstet?-
Nur zugelassene Fahrbetriebe wie der Auto Check Uder dürfen die Ausrüstung übernehmen. Der Einbau einer Autogasanlage muss vom TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in die KFZ-Papiere (KFZ-Brief und KFZ-Schein!) eingetragen. Zusammen mit anderen Fachverbänden hat der deutsche Verband Flüssiggas DVFG e.V. einheitliche Standards der Ausrüstbetriebe festgelegt, die wir selbstverständlich als anerkannte Fachwerkstatt erfüllen.
Gibt es andere TÜV Intervalle?-
Nein, Autogasfahrzeuge werden wie jeder konventionelle PKW behandelt.
Passiert etwas mit dem Motor bei der Ausrüstung?-
Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und Leistung des Fahrzeuges bleiben uneingeschränkt.
Ist die Inspektion aufwändiger und teurer?-
Nein, nur die zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks kommen hinzu.
Ist bei der Motorpflege etwas besonderes zu beachten?-
Nein, wenn Sie Ihr Autogasfahrzeug ebenso gut pflegen wie Ihren Benziner und die normalen Inspektionsintervalle einhalten, haben Sie viele Jahre Freude daran, für nur die Hälfte zu tanken und kostengünstiger zu fahren.
Wir funktioniert Autogastechnik eigentlich?-
Einfach! Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Autogasfahrzeuge in 2 Gruppen einteilen: monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren, dies sind vor allem Busse und LKW. Bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank über einen Benzintank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können. Autogas bieten den Vorteil, dass es in allen Otto-Motoren auf einfache Weise eingesetzt werden kann. Dies ermöglicht den Antrieb wahlweise mit Autogas oder Benzin (sog. Bivalenter Antrieb). Per Knopfdruck kann auch während der Fahrt von Autogas- auf Benzinbetrieb gewechselt werden. Der bivalente Antrieb garantiert somit eine deutlich größere Reichweite. Ein Pluspunkt, der in der gegenwärtigen Aufbauphase des Autogastankstellennetzes einen besonderen praktischen Wert hat.
Gibt es auch Autogasfahrzeuge ab Werk?-
Ja! Mehrere Fahrzeughersteller bieten schon ab Werk ihre neuen Fahrzeugmodelle in einer Autogasausführung in verschiedenen EU-Ländern an. So z. B. Ford, Opel, Lada und Renault. In Deutschland sind dies Subaru, Chevrolet, Lada und Daimler Chrysler. Auch Fahrzeugmodelle von Mitsubishi und Opel sind in Deutschland zwischenzeitlich als Autogaslösungen über die Händler und Werkstätten erhältlich. Weitere Fahrzeughersteller prüfen derzeit die Option, Autogasfahrzeuge direkt anzubieten.
Was ist unter bivalenter Autogasanlage zu verstehen?-
Bivalent heißt, dass man sowohl mit Autogas wie auch mit Benzin fahren kann (so genannte bivalente Fahrzeuge). Bei der Ausrüstung wird mittels eines speziellen Einbausatzes in einem serienmäßigen Benzinfahrzeug die zusätzliche Nutzung von Autogas ermöglicht. Der Benzinbetrieb bleibt davon unberührt.
Wichtigstes Kriterium für eine bivalente Autogasanlage ist, dass sie mit der in dem umzurüstenden Benzinfahrzeug jeweils eingesetzten KFZ-Technologie kompatibel ist. Die am Markt vorhandenen Autogassysteme lassen sich in einem ersten Schritt in so genannte Venturisysteme (selbstansaugende Systeme) und Einspritzsysteme unterteilen.
Wie funktioniert eine Autogasanlage?-
Im Prinzip ganz einfach! Ein Verdampferdruckregler überführt das aus dem Tank in flüssiger Form geleitete Autogas in einen gasförmigen Zustand. Gleichzeitig wird dieses Gas auf den für die Gemischbildung notwendigen Druck reduziert. Moderne Autogassysteme entsprechen prinzipiell einer Benzineinspritzanlage und erfassen zur Regelung der Gemischbildung eine Vielzahl von Motorkenngrößen. Sie führen dabei das Gas in separaten Leitungen direkt bis vor die Einlassventile der einzelnen Zylinder. Ein Mikroprozessor regelt den Autogasantrieb und stellt so eine schadstoffarme und wirkungsoptimierte Verbrennung im Motor sicher.
Wird der Kofferraum kleiner?-
Nicht unbedingt, denn die Tanks können innerhalb des Fahrzeuges, z. B. in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 6 – 8 bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (zum Vergleich: Erdgas bis 250 bar). Diese Speicherung von Autogas in flüssiger Form wie bei Benzin und Diesel ermöglicht schon mit relativ kleinen Autogastanks großen Reichweiten.
Wie weit kommt man mit einer Autogasbefüllung?-
Im reinen Gasbetrieb beträgt nach einem ADAC-Check bei Autogas die Reichweite mit einer Gasfüllung 638,8 km. Erdgasfahrer kommen nur 281,2 km weit. Dem ADAC dienten die Durchschnittswerte von 50 gängigen Fahrzeugmodellen als Vergleichsbasis. Bei bivalenten Autogasfahrzeugen (Autogas und Benzin) beträgt die Reichweite sogar über 1000 km.
Wo wird das Autogas eingefüllt?-
Wie Benzin wird Autogas in Tanks gefüllt. Als Kraftstofftanks werden spezielle Autogastanks – im allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die mit entsprechender Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet sind.
Ist das Betanken schwierig?-
Nein! Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind sehr kurz und vergleichbar mit denen bei konventionellen Kraftstoffen.
Kann ich beim Tanken etwas falsch machen?-
Nein! Die Zapfsäulen für Autogas- und Erdgastankstellen sind eindeutig gekennzeichnet und haben unterschiedliche Einfüllventile, damit wird eine Verwechslung ausgeschlossen.
Entspricht der Autogas-Verbrauch dem Benzinverbrauch?-
Nein! Richtwert für Mehrverbrauch bei Autogas-PKW gegenüber Benzin-PKW beträgt etwa 20%. Bei den Kostenvergleichen ist dies zu berücksichtigen.
Muss ich an der Zapfsäule von Kilogramm in Liter umrechnen?-
Aber nein! Autogas ist flüssig, daher wird es – im Gegensatz zu Erdgas-Kraftstoff – ganz wie Sie es gewohnt sind, in Litern angezeigt.
Gibt es ausreichend Autogas-Tankstellen?-
Das öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellennetz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten Jahren zügig ausgebaut. Zurzeit gibt es über 2300 Autogas-Tankstellen. So besteht bereits heute schon ein nahezu flächendeckendes Netz an öffentlichen Autogas-Tankstellen. Weitere Autogas-Tankstellen sind im Bau oder in der Planung. In den Beneluxstaaten, in Frankreich, Italien, Polen und Tschechien gibt es ebenfalls bereits ein flächendeckendes Autogas-Tankstellennetz. In Europa sind zurzeit rund 20000 Autogastankstellen in Betrieb.
Wie findet man Autogas-Tankstellen?-
Ganz einfach, im Internet unter www.autogastanken.de ist ein Suchmaschine mit allen öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen in Deutschland eingerichtet; übersichtlich nach Bundesländern geordnet, mit Öffnungszeiten und Anfahrtbeschreibung. Es gibt die Möglichkeit, die Angaben zu den Tankstellen herunterzuladen, um sie dann auszudrucken. Sie können die Gesamtliste abrufen oder auch nur den Download für ein bestimmtes Bundesland anklicken. Damit sie nicht zu lange suchen müssen, gibt es eine eigene Rubrik, in der die neu hinzugekommenen Autogas-Tankstellen aufgelistet sind.
Machen die Autoversicherer Probleme?-
Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige bieten sogar günstigere Ökotarife an. Fragen Sie danach!
Und die KFZ-Steuer?-
In Deutschland wird die KFZ-Steuer unter anderem auch nach den Abgasemissionen bemessen. Die KFZ-Steuer bleibt üblicherweise beim Umstieg auf einen Autogasantrieb unverändert, da bei einem bivalenten Antrieb weiterhin die Möglichkeit besteht mit Benzin zu fahren. Bei einer konkreten Ausrüstung auf Autogas erteilt Ihnen hierzu die Ausrüstfirma nähere Informationen.
Ist Autogas sicher?-
Ja! Autogas ist genauso sicher oder gefährlich wie Benzin oder Diesel. Die einzelnen Bauteile der Autogasanlage sowie die Funktion der Gesamtanlage sind besonders geprüft und nach ECE-Vorschriften typgenehmigt. Der Einbau der Anlage erfolgt nach den Regeln der StVZO und wird von TÜV/DEKRA begutachtet. Bei Autogasanlagen, die nach ECE R 115 typgeprüft sind, ist vor der Inbetriebnahme eine Gassystemprüfung (GSP) erforderlich.
Ist Parken in Tiefgaragen verboten?-
Absolut nicht! In der Presse und anderen Medien wird dieses Märchen zwar hartnäckig immer wieder herausgekramt, aber es ist definitiv falsch. Autogasfahrzeuge dürfen bereits seit langem in Tiefgaragen und Parkhäusern abgestellt werden. Dies ist in der Mustergaragenverordnung sowie allen Landesgaragenverordnungen so festgelegt. Einige wenige Eigentümer von Tiefgaragen oder Parkhäusern verbieten vereinzelt aus Urkenntnis dennoch die Benutzung.
Wie sicher sind Autogastanks?-
Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Umfangreiche Sicherheitseinrichtungen, z. B. ein Sicherheitsventil und ein automatisch arbeitender Befüllstopp am Autogastank, sorgen dafür, dass sich in der Autogasanlage kein unzulässiger Druck aufbauen kann. Ferngesteuerte Absperrarmaturen, Rückschlag- und Rohrbruchventile verhindern unzulässig gewollten Gasaustritt. Autogastank, Verschraubungen und Sicherheitseinrichtungen gewährleisten selbst bei einem Unfall oder bei Brand einen größtmöglichen Sicherheitsstandard.
Jeder installierte Autogastank durchläuft eine umfangreiche Sicherheitsprüfung. Die bestandene Prüfung wird mit einer Prüfbescheinigung bestätigt. Crashtests belegen, dass die Tanks auch den härtesten mechanischen und technischen Belastungen standhalten. Dies gilt auch im Falle eines Brandes.
Wie stelle ich fest, dass Autogas austritt?-
Das eigentlich geruchlose Autogas ist odiert, d. h. es wird dem Flüssiggas ein markanter Geruchsstoff beigemischt, dadurch riecht man sofort, wenn Autogas ausgetreten sein sollte.
Ist Autogas gesundheitsschädlich?-
Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz wie z.B. Benzin. Dies ist ja auch ein Grund, warum Autogastankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen.
Beim Betanken wird die Zapfpistole mittels Überwurfring auf dem Gewinde des Füllstutzens am Fahrzeug fest verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System.
Ist Autogas wirklich so umweltschonend wie man sagt?-
Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz, einschließlich der Effekte durch die Kraftstoffbereitstellung, fällt deutlich positiver aus: Fahrzeuge im Autogasbetrieb ermittieren gegenüber Benzinfahrzeugen rund 18 % weniger des Treibhausgases CO². Insbesondere im Bereich CO² ist die Umweltbelastung durch KFZ-Abgase sehr groß. Ein konventionell angetriebenes Auto bläst bei einer jährlichen Fahrleistung von 35000 km insgesamt etwa 8 Tonnen CO² in die Umgebung. Bereits die 135000 Autogas-Fahrzeuge, die in Deutschland fahren, reduzieren die CO² Belastung um ca. 194200 Tonnen jährlich.
Wäre es nicht sinnvoller, auf das Wasserstoffauto zu warten?-
Ganz sicher nicht, denn bis serienreife PKW mit Wasserstoff fahren können, werden noch Jahrzehnte vergehen. Da aber Flüssiggas einen wichtige Brückenfunktion zur Brennstoffzelle einnimmt, engagiert sich die Flüssiggasbranche auch auf diesem Gebiet.
Gibt es Steuervorteile?-
Ja! Für Autogas wurde die Steuerbegünstigung über das bisher gültige Jahr 2009 verlängert. Mindestens bis 2018 darf der schadstoffarme Kraftstoff weiterhin für die Hälfte des Benzinpreises getankt werden. Dadurch erhalten Autofahrer, Umrüst-Werkstätten, Hersteller und Tankstellenbetreiber Planungssicherheit.
Wer vertreibt eigentlich Autogas?-
Die gesamte Infrastruktur für die Versorgung mit Autogas wurde und wird von den vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Flüssiggasbranche aufgebaut. Eine nahezu flächendeckende Versorgung ist seit Ende 2006 gegeben. Das Tankstellennetz wird ständig dichter.
Wie lange wird es Autogas geben?-
So lange es Erdöl und Erdgas gibt, wird es auch Flüssiggas bzw. Autogas geben, also noch sehr lange. Außerdem lässt sich Autogas auch über regenerative Energien (Biomasse) erzeugen.
In den Kosten unschlagbar, stimmt das?-
Ja! Autogas bietet klare technische und wirtschaftliche Vorteile. Die Ausrüstung von PKW und Transportern ist für jedermann bezahlbar. Der technische Aufwand, Autogas einzusetzen, ist gering, weil unter anderem die Betriebsdrücke Flüssiggasanlagen verhältnismäßig gering sind. Das Gas lässt sich sehr leicht verflüssigen. Wie finanziell positiv sich die Ausrüstung auf Autogas für Sie auswirken kann, zeigt der Vergleich.
Ist Autogas zukunftssicher?-
Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu fairen Preisen. Mit Autogas tanken Sie für die Hälfte. Mit Autogas entscheiden Sie sich für einen zukunfts- und versorgungssicheren Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in den Städten schadstofffreier zu machen.
